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Wombat Tragejacken Review #1

Als Zweifachmama mit zwei kleinen Kindern, ist das Tragen für mich ein fester Bestandteil meines Alltags. Wenn es draußen kälter wird und man auch bei schlechter Witterung mit Baby nach draußen muss, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man trotzdem warm und trocken bleibt. Eine Tragejacke bietet den riesigen Vorteil, dass man sich unter der Jacke gegenseitig wärmen kann und man an sich selber spürt, ob es für das Baby auch warm genug ist.

Tragejacke Wallaby 2.0

Ich durfte für Fidella® die Tragejacke „Wallaby 2.0“ von Wombat&Co London testen und möchte euch hier von meinen Eindrücken und Erfahrungen berichten.

Die Jacke besteht außen aus einem wasserfesten Funktionsstoff und ist von innen mit einem kuscheligen Kunstfell gefüttert. Das Material fühlt sich sehr hochwertig an und die Verarbeitung ist optisch sehr gut. Wie widerstandsfähig und langlebig die Jacke ist, lässt sich natürlich erst nach einem Langzeittest sagen. Ich kann euch dazu gerne in 1-2 Jahren ein Update verfassen. ;) Da der goldene Herbst uns dieses Jahr so lange beglücken möchte, kann ich leider auch noch nichts dazu sagen wie sich die „Wallaby“ bei Wind und Kälte macht. Der Wasserhahn-Test hat mich allerdings von der Regenfestigkeit absolut überzeugt.

Wassertropfen auf dem wasserabweisenden Stoff

Ich fand den Sitz der Jacke auch mit Baby sehr schön und es fühlte sich nicht so an, als würde man ein Zelt tragen, wie das ja leider bei manchen anderen Tragejacken der Fall ist.

Eine Tragejacke fürs Leben

Wombat wirbt damit, dass die Wallaby 2.0 eine Jacke „fürs Leben“ ist und das ist sie tatsächlich. Ohne Babyeinsatz hat man eine ganz normale Winterjacke, die leicht tailliert geschnitten ist und absolut nicht vermuten lässt, dass es sich um eine Umstands- und Tragejacke handelt. Um den Sitz zu verbessern, sind innen zwei elastische Bänder eingenäht, mit denen man die Jacke in der Taille noch etwas zusammenraffen kann. Ich finde den femininen, figurbetonten Schnitt sehr schön und bin froh, dass mit den Größen XS – XXXL eine riesige Bandbreite an Größen abgedeckt ist.

Jacke ohne Babyeinsatz

Der Babyeinsatz lässt sich ganz einfach mittels Reißverschluss einsetzen. So kann man unterwegs die Jacke alleine nutzen und sie bei Bedarf dann im Handumdrehen in eine Tragejacke umwandeln. So muss man keine extra Jacke mitnehmen, sondern nur den Einsatz, der in jede Handtasche passt. Man kann, je nachdem wie hoch man trägt und wie groß der Tragling ist, den Reißverschluss des Jackeneinsatzes beliebig hoch schließen, sodass die Jacke immer bis in den Nacken des Kindes reicht. Dadurch, dass auch der Einsatz mit dem künstlichen Fell gefüttert ist, hat es das Baby wirklich kuschelig.

Der Jackeneinsatz selber hat auch nochmal zwei Verstellmöglichkeiten in Form von Elastikbändern, sodass es auch mit einem kleineren Baby möglich ist die Jacke so einzustellen, dass sie eng anliegt und keine Luft von unten reinziehen kann. Meine Tochter ist 11 Monate alt und trägt derzeit Größe 74. Es ist definitiv noch sehr viel Platz (wir haben die Elastikbänder sehr eng gezogen), sodass ich mir vorstellen kann, dass man die Tragefunktion bis ins Kleinkindalter nutzen kann.

Elastische Bänder für 2 Verstellmöglichkeiten

Ich fand den Sitz der Jacke auch mit Baby sehr schön und es fühlte sich nicht so an, als würde man ein Zelt tragen, wie das ja leider bei manchen anderen Tragejacken der Fall ist.

Wenn man das Baby auf dem Rücken tragen möchte, lässt sich der Babyeinsatz auch ganz einfach am Rücken einsetzen. Hierbei muss man vorher schon gut abschätzen wie hoch die Jacke geschlossen werden muss und wie groß das Loch für den Kopf des Kindes sein sollte. Hat man die Jacke einmal an, kommt man ohne Hilfe einer weiteren Person nämlich nur sehr schlecht an den Reißverschluss, um ihn weiter zu schließen, oder zu öffnen. Um die Weite des Loches zusätzlich an die Größe des Kindes anzupassen, kann man den Nacken mit Hilfe von Druckknöpfen weiter stellen.

Reißverschluss am Rücken der Tragejacke

Toll finde ich, dass sich die Kapuze komplett abnehmen lässt, sodass sie dem Baby beim Rückentragen nicht im Weg ist. Mit ein bisschen Übung klappt es aber ohne Probleme die Jacke ohne Hilfe über sich und den Rücken-Tragling zu schwingen. Was sich leider nicht vermeiden lässt, ist, dass am oberen Rücken der Mutter (dort wo das Kind seinen Kopf ablegt) ein kleiner Bereich frei bleibt und somit kalte Luft in die Jacke ziehen kann. An wirklich bitterkalten Tagen wird das Tragen vor dem Bauch daher vermutlich die erste Wahl sein.

Tragejacke mit Baby auf dem Rücken

Da es in meiner „Testphase“, wie schon erwähnt, leider an Wind und Kälte mangelte, kann ich leider nicht sagen, ob der Reißverschluss im Rücken der Jacke wirklich Kälte- und Winddicht ist.

Wombat Tragejacken: die Details

Um die Wallaby wirklich in jeder Lebenslage benutzen zu können, fungiert der Babyeinsatz gleichzeitig auch als Umstands-Einsatz. Zusätzlich zu den eingenähten Elastikbändern, wird ein weiteres separates Gummiband mitgeliefert, das um zwei Knöpfe gewickelt wird, sodass der Jackeneinsatz an der Brust zusammengerafft wird. Ohne ein zusätzliches Zubehörteil kaufen zu müssen, hat man also auch ganz schnell eine schicke Umstandsjacke. Das Anprobieren mit Babybauch müssen allerdings momentan Andere übernehmen. ;)

Gummiband, das um zwei Knöpfe gewickelt wird, sodass der Jackeneinsatz an der Brust zusammengerafft wird

Ein schönes Accessoire ist der abnehmbare Schal, der ebenfalls aus Kunstfell ist. Er kann hinten im Nacken an die Jacke geknüpft und vorne rechts und links jeweils mit einem weiteren Knopf verschlossen werden. Dadurch bleibt der Schal da wo er ist und er kann sich beim Tragen nicht versehentlich über das Gesicht des Babys legen oder verrutschen und kalte Luft reinlassen. Er verschließt die „Lücke“ die sonst zwischen Mama und Baby entsteht, da man die Jacke ja nicht bis unters Kinn schließen kann.

Schal aus Kunstfell

Ich persönlich hätte es schön gefunden, wenn es eine Option gäbe den „Wärmegrad“ etwas an die Jahreszeiten anpassen zu können, z.B. ein entnehmbares Futter. So ist die Jacke an sonnigen Herbst- und Frühlingstagen leider schnell zu warm.

Insgesamt finde ich die Wombat Wallaby 2.0 eine sehr schicke und durchdachte Tragejacke. Da sie einen durch die Schwangerschaft, Tragezeit und die Zeit danach begleitet, finde ich den Preis von 179,90 € gerechtfertigt (wenn man bedenkt, dass man sonst 3 separate Jacken kaufen würde).

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Bild der Autorin: Nicola

Beitrag von: Nicola Hermann

YouTube: Babyschritte

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