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Tragling (aktiv)

Der Begriff Tragling wurde 1970 vom Verhaltensbiologen Bernhard Hassenstein eingeführt. Er widerspricht dem Typus der Mensch sei ein Nesthocker.

Als Tragling  werden hilfebedürftige, unselbständige Säugetierjunge, die auf ihre Eltern angewiesen sind, und von ihnen getragen werden, bezeichnet. Sie sind von der Wärme und Bemutterung der Eltern abhängig. 
Menschenkinder sind somit auch Traglinge. 

Schon Neugeborene sind mit einem starken Greif- und Klammerreflex ausgestattet. In den ersten zwei bis drei Monaten ballt das Neugeborene die Händchen zu Fäusten, ist also an eine permanente Tragesituation angepasst. Besonders stark ist dieser Reflex ausgeprägt, wenn das Baby müde ist, denn genau in solchen Situationen ist die Wahrscheinlichkeit am Größten von der Mutter herunter zu fallen. 
Auch die Anhock-Spreizhaltung ist typisch für Traglinge. Diese Haltung nimmt ein Baby automatisch ein wenn es hochgehoben wird. Sie ist prädestiniert dazu, das Kind auf der Hüfte zu tragen.  Wird das Kind wieder abgelegt verspürt es Todesangst, hervorgerufen dadurch, dass es ursprünglich nicht ohne die Mutter überleben konnte, und es schreit. Dies nennt man Kontaktruf. 
Diese Reflexe sind dem Kind angeboren und dienen zum Schutz. 
Zudem bedeutet getragen zu werden für das Kind auch: Bewegung erfahren und sicher und geborgen bei seiner Bezugsperson zu sein.