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Ergonomisch Tragen

Ab wann kann mein Baby auf den Rücken? Und welche Rolle spielt dabei die Anhock-Spreiz-Haltung?

Kulturell gesehen, ist Rückentragen die ursprüngliche Variante des Tragens. Ein Baby vor dem Bauch zu tragen, ist ein Luxus neuerer Zeit. Müssten wir, wie früher, mit Kindern arbeiten, kämen wohl deutlich weniger Eltern auf die Idee, ihr Kind vorne zu tragen, da es uns in mancher Hinsicht auch einschränkten kann.

Rückentragen ist ab Geburt möglich

Das Tragen auf dem Rücken ist gar nicht so schwierig, wie vielleicht anfangs vermutet. Hat man diesen Komfort einmal genossen, macht es allerdings nochmal mehr Freude. Da sich das Tragetuch am besten an die Bedingungen, wie z.B. die Größe des Babys anpasst und somit die Nackenstütze für die nicht vorhandene Kopfkontrolle formen kann, ist das Rückentragen mit einem Tragetuch grundsätzlich von Geburt an möglich. Mit einer Tragehilfe empfiehlt es sich zu warten, bis das Baby seinen Kopf selbstständig halten kann. Aber nicht nur auf die Bedürfnisse des Babys kommt es an. Der Beckenboden einer frischgebackenen Mama hat einer Schwangerschaft und Geburt standgehalten. Er freut sich sehr über Entlastung und aus diesem Grund sollten Mamas ruhig auf ihren Körper hören. Ein Baby mit 8 kg kann auf dem Rücken oft einfacher getragen werden.

Baby wird auf dem Rücken in der Fusion Babytragen getragen. Vorderansicht
Baby wird im Tragetuch am Strand getragen
Baby wird auf dem Rücken in der Fusion Babytragen getragen. Rückenansicht

Füße frei lassen oder einbinden?

Einige Eltern binden die Füße mit ein oder setzen das Baby in eine Trage. Jedoch sollten die Unterschenkel im Normalfall frei beweglich sein. Es gibt aber durchaus Momente, in denen das leichte Umhüllen der Füße einen positiven Effekt bewirkt. Möglich ist das mit einem elastischen Tragetuch oder bei der vorgebundenen Wickelkreuztrage. Hierbei wird einfach die äußere Querbahn noch leicht über die Füße gezogen. Es entsteht kein Druck, aber die Babys erfahren Halt und Begrenzung, wie im Bauch der Mutter. Das wirkt sich bei manchen Babys positiv auf die Regulierung aus und sie finden leichter zur Ruhe.

Die Anhock-Spreiz-Haltung

Der Mensch ist eine physiologische Frühgeburt: zum größten Teil besteht das Skelett eines Neugeborenen aus Knorpel und sein Hüftgelenk ist noch nicht ausgereift. Bei jedem Neugeborenen befindet sich das Hüftgelenk in einem individuell unterschiedlichem Entwicklungsstadium. Nach der Geburt reift die Hüfte bis zum Ende des ersten Lebensjahres weiter und für die optimale Entwicklung ist eine Festigung der Gelenkpfanne wichtig. Dafür ist die angehockte Haltung am günstigsten. Vor allem die Kleinsten öffnen die Beinchen häufig noch nicht. Hier ist es wichtiger darauf zu achten, dass sie die Knie bis zum Bauchnabel, so wie im Mutterleib, angehockt haben. Hüftbeugeschienen zur Therapie von Hüftdysplasie erzeugen genau diese Haltung.

Beispiel für die Anhock-Spreiz-Haltung
Beispiel für die Anhock-Spreiz-Haltung Beispiel für die Anhock-Spreiz-Haltung
Blogkategorie: Allgemeines

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