Tragen oder nicht Tragen - das ist hier die Frage

Kennt Ihr das auch? Ich war glücklich schwanger mit meiner ersten Tochter, schon prasselten von tausend und einer Seite jede Menge Ratschläge und Tipps auf mich ein. Und natürlich noch mehr Fragen. „Welches Bett?“, „Wirst Du stillen?“ oder „Wirst Du Tragen?“. Äh, wie bitte? Natürlich werde ich mein Neugeborenes ‚tragen’, das Baby kann ja schließlich noch nicht laufen. Hatte ich erwähnt, dass ich zum Ersten mal schwanger war?

Ich gebe zu: Diese naive Antwort hat zum ein oder anderen Kopfschütteln geführt. Ich ließ mich also aufklären. Und mir wurde bewusst, was sich hinter dem Begriff des Tragens verbirgt. Dass es dabei nicht nur um praktische Aspekte geht, sondern auch so elementare Schlüsselmomente wie Bindung und Verantwortung. Und tatsächlich hat dieses neugewonnene Bewusstsein etwas mit mir gemacht. Wer will schon seine gute Mutter-Kind-Beziehung aufs Spiel setzen?

Spaß bei Seite, das Thema wurde immer wichtiger für mich. Im Grunde hat mich die Aussicht auf diese unbedingte Nähe am meisten überzeugt. Denn genau danach sehnte ich mich jeden Moment meiner Schwangerschaft: Mein Baby ganz nah bei mir zu spüren. Und wenn mir das Tragen mit System, also einem Tragetuch oder einer Trage dabei helfen kann, dieses Gefühl zu verlängern, dann bin ich dabei. Stellte sich also nur noch die tausend und eine Frage:

Welche Trage?

Bild der Autorin: Mamyvonne

Beitrag / Kommentar von: Mamyvonne

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